
Die Sammlung der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG
Als eines der ersten Bankinstitute in Österreich hat die damalige Raiffeisen-Zentralkasse Tirol bereits in den frühen sechziger Jahren auf Initiative von Generaldirektor Komm.-Rat. Dr. Günther Schlenck begonnen, eine Kunstsammlung aufzubauen. In der Folge wurde die kontinuierliche Sammeltätigkeit von seinem Nachfolger Generaldirektor Komm.-Rat. Dr. Fritz Hakl fortgesetzt und ist auch heute noch ein wichtiger Bestandteil der Philosophie des Hauses.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt im Bereich der Tiroler Kunst der Nachkriegszeit, wobei vorwiegend Malerei und Grafik dominieren. Ausgehend von einigen wenigen Werken vom Beginn des 20. Jahrhunderts, wie etwa von Albin Egger-Lienz oder Artur Nikodem, finden wir fast alle wichtigen Tiroler Künstlerinnen und Künstler nach 1945 wie Max Weiler, Oswald Oberhuber, Markus Prachensky oder Gerhild Diesner. Die Sammlung umfasst ca. 500 Werke.
Eine Auswahl der Sammlung, deren Werke sich in den Schalterhallen, Büros oder Fluren der verschiedenen Bankstellen befinden, wurde zur Eröffnung der RLB-Kunstbrücke 1998 präsentiert und in einer Dokumentation von Frau Dr. Magdalena Hörmann und Prof. Georg Loewit publiziert.
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