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Mentalität Zeichnung
Zeichnung in Österreich 1970–2010
Siegfried Anzinger, Günter Brus, Maria Bussmann, Norbert Gmeindl, Franz Graf, Elke Krystufek, Ulrike Lienbacher, Hannes Mlenek, Franz Mölk, Arnulf Rainer, Christian Schwarzwald, Michael Ziegler

16. November 2010 bis 07. Jänner 2011
Kurator: Prof. Peter Weiermair

Eine der ursprünglichsten Formen künstlerischen Ausdrucks ist zweifelsohne die Zeichnung. Jedes Kind zeichnet, jeder von uns verwendet die Zeichnung im Alltag um Wegbeschreibungen, Gedankenmodelle oder Organigramme zu skizzieren. Die Bildsprache ermöglicht eine Kommunikation, die jede sprachliche Barriere überwindet. Die Zeichnung ist ein umfassendes und äußerst vielseitiges Medium, das von der spontanen Improvisation, über komplexe Bildprogramme bis hin zur Reportage reicht.

Unsere Ausstellung „Mentalität Zeichnung“ widmet sich der Zeichnung in Österreich von 1970 bis heute. Sie ist aber keine Bestandsaufnahme mit dem Anspruch auf Vollständigkeit. Prof. Peter Weiermair hat zwölf Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die die Zeichnung als zentrales Ausdrucksmedium in ihrem Schaffen verstehen. Der unterschiedliche Umgang mit Bleistift, Tusche, Graphit u. a. auf Papier eröffnet ein breites Spektrum zeichnerischer Tendenzen, wobei die Absicht bestand, wichtige Werkgruppen der ausgewählten Künstlerinnen und Künstler zusammenzuführen.


 
 

Günter Brus, Herzog Kreopold IV., 1977
Farbstift, Pastellkreide auf Papier, 29.7 × 21 cm
Galerie Heike Curtze, Wien

„Eine Unmittelbarkeit des Ausdrucks kann nur die Zeichnung wiedergeben, ob mit Stiften oder Feder ausgeführt. Sie lässt Feinheiten zu, aber kann auch mit gewaltigen Formen umgehen“.
Günter Brus

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