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Beschädigungen– Anton Christian
14. Oktober bis 13. Dezember 2002
Kuratorin: Silvia Höller

Nach der großen Retrospektive im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum im Jahr 2000 reflektieren nun 23 aktuelle Arbeiten Anton Christians (geb. 1940) die künstlerische Tätigkeit der letzten zwei Jahre.

Waren es in den sechziger Jahren farblich akzentuierte geometrische Strukturen und amorphe Formen, führten ihn Verwesungsversuche mit organischen Materialien bald zur konzeptuellen Kunst. Aus den Skizzen und Konzeptbüchern zu den Objekten verselbständigte sich in den siebziger Jahren die Zeichnung, seit den Achtzigern steht die figurative Malerei im Vordergrund.

Das Ineinandergreifen von Text und Bild wird zum integralen Bestandteil seiner Kunst. Dabei erweist sich der Tiroler als erfindungsreicher Erzähler mythologischer und literarischer Stoffe. Er zeigt Seelenzustände, mentale Befindlichkeiten, die Beschädigungen an Natur und Umwelt und die Durchdringung von Traumwelt und Realität.

 
Blumen am Strand, 2002
Mischtechnik 91 x 63 cm

"Mir ist das Leben Geheimnis genug. Alles, was da hineingehört, von der Geburt angefangen über alle Ängste und Freuden, über Sex und Krankheit bis zum Tod; das sind meine Themen."
(Anton Christian)
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