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Max Weiler
Die Bauernfamilie, Verwandlungen 1941 – 1960
7. Oktober bis 6. Dezember 2002

Das RLB-Atelier hat sein Programm 2002 mit der Ausstellung Max Weiler, "Die Bauernfamilie, Verwandlungen 1941 – 1960", beendet, die die erste nach seinem Tod am 29. Jänner 2001 war.

Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG ist besonders stolz darauf, neben der Keramikwand des Gymnasiums in ihrer Schalterhalle die einzige Weiler-Arbeit im öffentlichen Raum Osttirols vorweisen zu können.

Dieses Wandbild trägt den Titel: "fröhliche Landschaft" und entstand 1985.

Die Bauernfamilie von 1941 und ihre drei Verwandlungen nehmen in Weilers Werk eine einzigartige Stellung ein und beschäftigen ihn über einen Zeitraum von fast 20 Jahren.

Diese Werkgruppe veranschaulicht Weilers künstlerische Entwicklung von einer realistischen Darstellungsweise nach der Natur bis zu seinen Verfahrensweisen der Abstraktion.

Hier kommt es zu einem denkbar weitgehenden Wandel der Ausdruckssprache, sodass der unvorbereitete Betrachter das alte Thema nicht wieder erkennt.

Ausgehend vom Familienporträt, bei dem Max Weiler bereits intensiv und lange an der Komposition gearbeitet hat, geht es ihm auch bei den abstrahierten Verwandlungen ganz stark um das Familiengeflecht, das er durch die Mittel der Komposition aufzeigt.

Ein vergleichbares Gruppenbild hat er nie wieder gemalt.

 
Die Bauernfamilie, 1941
Ö l auf Leinwand
200 x 200 cm

"Max Weiler starb am 29. Jänner 2001 nach einem überaus erfüllten und erfolgreichen Künstlerleben. Seine künstlerische Entwicklung erschließt sich in den Arbeiten dieser Ausstellung exemplarisch."
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