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Fritz Ruprechter
"Flächen, Stellwände, Paravents, Wandinterventionen …"
28. Juni bis 10. September 2004

Mit dieser Ausstellung wurde ein Teil des Konzepts des RLB-Ateliers, Osttiroler Künstlern, die außerhalb ihrer Heimat leben und arbeiten, erneut sichtbar.

Im Mittelpunkt der Ausstellung des in Wien lebenden und in Matrei in Osttirol geborenen Künstlers Fritz Ruprechter, waren eine 6 m lange Wandintervention und 7 Bilder "Hommage an Agnes Martin – an einem Nebeltag".

Japan übt eine große Faszination auf den Künstler aus. Das Bogenschießen – die Einheit von absichtsloser Absicht, Mittel und Ziel - praktiziert er zur Konzentration. Die Verdichtung der formalen Strenge in seinen Werken schlägt auf der anderen Seite mit einer Erweiterung zu Buche.

Seine Flächen, Stellwände, Paravents, Wandinterventionen (kaum „Bilder" zu nennen) greifen über ihre Begrenzung hinaus und treten mit Architektur in Dialog. Indem er mit Wachs auf Karton auf Holz streifige Strukturen rhythmisch leicht versetzt wiederholt und mit Farbzonen eine durchscheinende Wirkung erzielt, beginnen die Arbeiten optisch zu pulsieren.

Das Auge kann das visuelle Ereignis theoretisch unendlich fortsetzen.

 
An einem Nebeltag, Hommage an Agnes Martin, 2003, Wachs auf Aquarell auf Karton auf Holz,
50 x 30 cm

„Rhythmus verursacht eine Vergegenwärtigung von Zeit? Die scheinbare Ruhe bei gleichförmiger Bewegung zieht den Betrachter unweigerlich in ein Feld, das sich nach allen Seiten hin ausbreitet.“
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