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„stills“ – Fotoarbeiten von Zita Oberwalder
"… eine Reisende und Sehende …"
4. April bis 17. Juni 2005
Kurator: Georg Loewit

Das RLB-Atelier präsentiert in seiner 14. Ausstellung zum ersten Mal Fotoarbeiten der 1958 in Leisach bei Lienz geborenen und heute in Graz lebenden und arbeitenden Künstlerin Zita Oberwalder.

Sie absolvierte eine klassische Fotografenlehre und schloss diese mit der Meisterprüfung ab. Schon bald erfolgte die Hinwendung zur künstlerischen Fotografie.

Zita Oberwalder ist eine Reisende und Sehende – ihre künstlerischen Arbeiten entstehen fast ausschließlich außerhalb ihrer unmittelbaren täglichen Umgebung. Reisen nach Lissabon und in die Stadt Rom sind Inhalt dieser Ausstellung. Die Arbeiten Zita Oberwalders stehen in der Mitte einer Geschichte, in der Mitte eines Vorher und eines Nachher.

Diese Mitte findet Zita Oberwalder in Stadtkernen wie Lissabon und Rom, eingebettet zwischen Flughäfen und Bahnhöfen, eingebettet in Außenbezirke und Ränder.

Dazu bedient sich Zita Oberwalder konsequent des quadratischen Bildformates von 6 x 6 cm ihrer Hasselblad-Kamera und der scheinbar unbunten Schwarz-Weiß-Fotografie. Eine zurückhaltende monochrome Farbigkeit ist jedoch in all ihren Arbeiten unaufdringlich präsent, und die Schatten sind nicht unbunt.


 
Zita Oberwalder
Padrao dos Descobrimentos
Denkmal der Entdeckung, 16.01.2005
Fotografie, 156x156 cm

"Die beiden wichtigsten Impulse, die die Verbreitung der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts für die Malerei des Impressionismus hatte, nämlich die Unmittelbarkeit der Momentaufnahme und die Zufälligkeit des Bildausschnittes, sind ganz zentral in den Arbeiten von Zita Oberwalder zu spüren.“
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