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„Sammelleidenschaft – Von Picasso bis Miró“
4. bis 29. Oktober 2004

Mit der Sammlung Medak wurden im RLB-Atelier der Bankstelle Lienz zum zweiten Mal Teile einer großartigen privaten Sammelleidenschaft gezeigt.

Teile dieser internationalen Sammlung befinden sich einerseits in Los Angeles und andererseits in Lienz. Der Bogen der Arbeiten spannt sich von der Klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst, mit eingeschlossen sind auch Werke mit stark tirolischem Bezug, wie beispielsweise von Albin Egger-Lienz oder Alfons Walde.

"Von Picasso bis Miró" war die Auswahl von zehn kleinformatigen Arbeiten betitelt. Der ausgesuchte Querschnitt führt durch die Entwicklung der Malerei von etwa 1900 bis 1970, vertreten durch Dubuffet, Dufy, Feininger, Jawlensky, Kirchner, Léger, Matisse, Miró, Nolde und Picasso. Eine kleine Stilgeschichte tut sich auf.

Die Auswahl ermöglicht Gegenüberstellungen von Themen in verschiedenen stilistischen, technischen und kompositorischen Ausführungen. Die Auswahl und Hängung hat kubistische, expressive und abstrakte Aspekte der Kunst des 20. Jahrhunderts mit den hier ausgestellten Kunstwerken gezeigt.

Diese Akzente sind auch ein Schwerpunkt der internationalen Sammlung Medak, die erstmals in Lienz zugänglich geworden ist. Dafür ist dem Sammler zu danken.

 
Alexej Jawlensky, Meditation, 175 x 135 mm, Öl auf Leinwand

"Wenn in der Staatsgalerie Stuttgart gegenwärtig private Kunstschätze aus Süddeutschland mit „Munch, Nolde, Beckmann…“ ausgestellt sind und ein Querschnitt durch die Entwicklung der Malerei von 1900 bis etwa 1935 vermittelt wird, so erfährt man in der Lienzer Ausstellung die gleichen Signale der Klassischen Moderne – reduziert auf zehn Beispiele“.(Univ.-Prof. Dir. Dr. Gert Ammann)
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