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Ursula Mairamhof
Ihr Dasein als Frau im Kontext mit ihrer Umwelt
14. Juli bis 12. September 2003
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Ursula Mairamhof, Lienzer Künstlerin, zeigte im RLB-Atelier Arbeiten in Mischtechnik auf Büttenpapier.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die eigene Person, das Dasein als Frau im Kontext mit ihrer Umwelt. Ihre Selbstbeobachtung und Selbstanalyse bilden die Grundlage ihres Formfindungsprozesses.
Einflüsse von außen, die auf die Künstlerin einwirken und Bewegtheiten hervorrufen, werden ausgeforscht und in eine persönliche ureigene "Bildschrift" transformiert.
Das Credo in Mairamhofs Malerei ist die Fokussierung auf das Wesentliche, sowohl im inhaltlichen als auch formalen Bereich. Nicht das Spiegelbild, das Abbildhafte, vordergründig Ästhetische interessiert die Künstlerin – sondern vielmehr das innere Erscheinungsbild.
Mairamhofs Werk ist bestimmt durch bewusste Abstraktion. Fragmentarisch wirkend, stark vereinfacht, auf das Unerlässliche beschränkt, setzt sie ihre Gedankenwelt um. Das allem zugrunde liegende Motiv ist die eigene Person.
Die Protagonistin in Mairamhofs Bildern wirkt meist verzerrt, wie durch einen Dunstschleier sichtbar.
Es gibt keinen Tag, keine Nacht, kein Innen und kein Außen, sie lebt in sich, in einer Art Eigenuniversum.
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Sprechschlitz berührt, 2002, 68 x 50 cm, Öl und Ölpastell/Büttenpapier |
| "Nichts scheut der moderne Mensch mehr als ein Rendezvous mit sich selbst…“ (Fritz Muliar) |
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