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Gottfried Feldner
Sensibler Umgang mit Vordergrund und Hintergrund
25. Februar bis 19. April 2002
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Dem in Hopfgarten im Defereggental geborenen Künstler Gottfried Feldner wurde die erste Ausstellung im Jahr 2002 gewidmet.
Bereits nach der Volksschulzeit verließ er seine Heimat, besuchte das Akademische Gymnasium in Salzburg als Internatsschüler und studierte danach Bildnerische Erziehung und Werkerziehung sowie Malerei (Klasse Prof. Prandstetter) am Mozarteum in Salzburg.
Er arbeitet heute als freischaffender Künstler in Wien. Bereits seine Kindheit war immer vom Bedürfnis geprägt, etwas zu gestalten. Sechzehnjährig wandte er sich der Bauernmalerei zu, ehe er als künstlerischer Mensch begann, "reinen Tisch machen", und sich vom Kompositionsproblem der gegenständlichen Malerei abwandte und zu einer strengen, radikalen Auffassung und Aufteilung der Bildfläche in Streifen, Flächen und Linien fand.
Seine Arbeiten definieren Räume und Flächen und erheben nicht den Anspruch einer raschen vordergründigen Lesbarkeit. Vielmehr geht es Gottfried Feldner in seinen Kompositionen um "das, was es ist".
Sein sensibler Umgang mit Vordergrund und Hintergrund wird in Farbe und Fläche sichtbar gemacht.
Vorbeiziehende Fahrzeuge hinterlassen als Nachbilder kompositorische Eindrücke wie Farbflächen und Größenverhältnisse, aber auch Bewegung.
Gottfried Feldner entwickelt daraus Felder wie Luftbilder, Landschaften oder Markierungen, wie wir sie von Baustellen kennen.
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| "Die Auseinandersetzung ähnelt dem Spiel mit einfachsten Formen und Farben gleich einem Holzbaukasten und ist Resultat zahlreicher Eindrücke, die der Künstler bei ausgedehnten Fußmärschen entlang von Straßenzügen aufnimmt.“ |
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